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Rechtsrockkonzert auf dem Herrenberg am 30.04.

Am Vorabend des Neonazi-Aufmarschs zum 1. Mai veranstalten örtliche Neonazis um Enrico Biczysko erneut ein extrem rechtes Konzert in den Räumen des Vereins „Volksgemeinschaft“ auf dem Erfurter Herrenberg. Die angekündigten Bands weisen teils deutliche Bezüge zur militanten Neonazi-Szene auf. Die Rechtsrock-Band „Neubeginn“ mit Wurzeln in Sachsen war auf einem internationalen Sampler von dem in Deutschland verbotenen Netzwerk „Blood & Honour“ (B&H) ebenso vertreten wie auf einem Sampler von „Opos-Records“ aus Dresden, der mit dem Symbol der neonazistisch-rassistischen Vereinigung „Hammerskins“ versehen ist. Der militant auftretenden Partei „Der dritte Weg“ steht die Liedermacherin „Freya“ nah, die ebenfalls auf dem Herrenberg auftreten soll. Sie ist bereits im vergangenen Jahr bei einem extrem rechten „Liederabend“ in Ballstädt aufgetreten, der zur Geldbeschaffung für die dortige Neonazi-Immobilie diente. Dort war auch Maik K. aka „Freilich frei“ aus Zwickau zu Gast, der die Auftrittsliste der „Volksgemeinschaft“ komplettiert. Erst im vergangenen Jahr wurden 400 Exemplare seines Erstlings beschlagnahmt, weil er den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) verherrlicht haben soll.

Er kündigt das Konzert als „Privatveranstaltung“ an, zu der sich Besucher bei Enrico Biczysko anmelden sollen. Für die antifaschistische koordination erfurt [ake] erklärt Ulli Klein, „Spätestens als die Neonazis der „Volksgemeinschaft“ im Februar eine Bühne in ihren Räumen gezimmert haben, war klar, dass neben der Kammwegklause ein weiterer Treffpunkt mit Rechtsrock-Konzerten auf dem Herrenberg entstanden ist.“ Die [ake] hatte darauf bereits vor drei Monaten hingewiesen. https://erfurtnazifrei.wordpress.com/2016/01/21/neonazi-volksgemeinschaft-auf-dem-erfurter-herrenberg/ Seitdem fanden dort u.a.  eine Mitgliederversammlung der NPD Thüringen und eine „Rechtsschulung“ der Partei Die Rechte statt. Das angekündigte Rechtsrock-Konzert am Vorabend des 1. Mai soll Neonazis schon frühzeitig nach Erfurt locken – damit droht das Gebiet um die ehemalige Kaufhalle in der Stielerstraße eine No Go Area für nicht rechte Personen zu werden.

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Erneut Nazi-Konzert mitten in Erfurt Wohngebiet

Erneut wollen Neonazis in Erfurt mitten in einem Wohngebiet ein Neonazi-Konzert durchführen. Für heute Abend, Samstag 19. Juli 2014, ist in der Nazi-Kneipe „Kammweg-Klause“ am Herrenberg ein Konzert mit den Rechtrock-Bands „Söhne Germaniens“, „Oiram“, Diggi&Klampfe“ und „Fylgien“ angekündigt. Anmelder ist der Erfurter Neonazi Chris Hilbig.
Das Konzert ist für die Zeit von 18 Uhr des 19. Juli bis um 5 Uhr früh des 20. Juli bei der Stadt angemeldet.

Ulli Klein, Sprecherin der „antifaschistischen koordination erfurt“ [ake], kommentiert: „Erfurts Südosten ist zur Wohlfühlzone für Nazis geworden: Nazi-Konzerte, NPD-Veranstaltungen und Partys von rechten Gewalttätern: hier gibt es das, was das braune Herz begehrt – und das zumeist völlig ungestört. Wir fordern die Stadt auf, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um der Betreiberin der Kneipe, dem Eigentümer der Immobile und den Konzertveranstaltern so schwer wie möglich zu machen und die Trinkhalle für Nazis und Gewalttäter endlich zuzumachen. Es muß Schluß sein mit der Nazi-Hetze in der Kammweg-Klause!“

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